Ernährung 3
Erfahrungsberichte von Colliehaltern

Hallo,

ich bin die Besitzerin von Frensh.

Gleich beim ersten Spaziergang mit Frensh merkte ich, dass der Hund nicht gesund ist. Am nächsten Tag beim Tierarzt kam dann auch die traurige Gewissheit. Frensh war in einem schlechten Zustand - ihm mussten tatsächlich in einer zweistündigen OP 15 (!) Zähne gezogen werden, die alle schon schwarz und unter Eiter waren. Der schlechte Zustand der Zähne hatte im ganzen Körper bereits Spuren hinterlassen (u.a. bereits Schmerzen in den Hüften).
Im Blutbild waren fast keine Leukozyten mehr feststellbar, seine Leber und Nierenwerte waren eine Katastrophe.

Aufgrund der Zahn-Op und der fehlenden Zähne habe ich mir natürlich Gedanken bezüglich der künftigen Fütterung gemacht.
Die Berichte über Lunderland und auch über die Kräuter auf der Seite von Collies suchen ein Zuhause hatte ich gelesen - war allerdings sehr skeptisch.
Nach einem Gespräch mit Heidi Jostschulte siegte aber Gott sei Dank meine Neugierde.
Ich habe über das Internet dann Lunderland-Flocken von Ernährung 3 und 4, auch die genannten Kräuter von Seite''Ernährung 5''bestellt.
Beides war übrigens in ''Rekordzeit'' bei mir angekommen.

Frensh nahm das Futter sofort dankbar an.
Frensh wollte auf keinen Fall mehr sein altes Futter (vom Vorbesitzer) fressen.
Inzwischen nimmt er das Futter und die Kräuter gut 2 Wochen.
Ich muss erfreut feststellen, dass ich den Hund nicht wieder erkenne.
Er strotzt vor Lebensfreude und Energie - kein Schlappmachen mehr beim Spazierengehen.
Der Hund muss inzwischen von mir vielmehr gebremst werden,
damit er sich nicht übernimmt bzw. selbst überschätzt, da wir ja erst noch den Muskelaufbau trainieren müssen.

Ich kann nur sagen, dass ich das Futter nur empfehlen kann und für Frensh auch nichts anderes mehr in den Napf kommt.

Gleichzeitig erhält er noch auf anraten von Heidi Jostschulte die Mariendistel-Kapseln,
um die Leber zu entgiften, vom St. Bernhard Kräuterhaus für 5 Wochen.

Hatte ich vor einiger Zeit noch Angst vor der nächsten Blutbildkontrolle beim Tierarzt,
sehe ich jetzt dem ganzen sehr positiv entgegen.
Die Einschätzung meinerseits wird übrigens von anderen Hundebesitzern, die wir bei unseren täglichen Spaziergängen treffen, bestätigt.
Auch Ihnen ist die positive Veränderung des Hundes aufgefallen.

Ich kann für die Empfehlung nur wirklich Danke sagen und auch allen anderen Hundebesitzern das Futter ans Herz legen.

Liebe Grüsse

Susanne S. mit Frensh

Ergänzung!

Eintrag im Gästebuch von Frensh Besitzerin

Mo 23 Mär 2009 19:48:56
Betreff:Ernährung

Hallo,

ich verweise auf meinen Eintrag hier im Gästebuch unter Nr. 365.
Heute war Frensh sein Kontrolltermin beim Tierarzt.
Und wie erhofft sind alle Blutwerte in Ordnung.
Der Hund ist lt. seinen Blutwerten inzwischen kerngesund.

Vielen Dank an Frau Jostschulte für die Tipps zum Thema Ernährung.
Ich kann aus Erfahrung nur allen Colliebesitzern empfehlen, ihrem Hund die Lunderland-Flocken zu füttern.

Mit freundlichen Grüßen

Susanne St.

 

Sehr geehrte Frau Jostschulte,

mit großem Interesse habe ich Ihren Artikel über die Ernährungsprobleme gelesen.
Selbst Besitzer einer Colliehündin, haben wir mit unserer
Colliehündin einen ziemlichen Leidensweg hinter uns und nur eine
Futterumstellung brachte endlich eine Besserung.

Unsere Bonny ist jetzt 1 Jahr und 8 Monate alt. Sie leidet schon seit ihrer
Geburt an CEA, (der Verdacht darauf wurde mit ca. 9 Wochen diagnostiziert,
was die Züchterin uns beim Kauf verschwieg) und unabhängig davon
ist die Sehkraft auf dem rechten Auge soweit eingeschränkt, dass sie
nur hell und dunkel unterscheiden kann, also gewissermaßen einäugig ist.
Außerdem war die Hündin von klein auf an hyperaktiv, hatte nervöse Tics,
wie ständiges Pfotenlecken und -beißen, dauerndes Kratzen,
verhielt sich destruktiv und war nicht in der Lage, vernünftig zu lernen.
Wir sagten immer scherzhaft, das ist ein Hund mit ADHS,
waren aber ziemlich verzweifelt und genervt, denn Spaß macht so was nun wahrlich nicht...

In unserer Ratlosigkeit kauften wir das Buch
"Hilfe, mein Hund ist unerziehbar" von Dr. Vera Biber,
worin sehr genau auf den Zusammenhang
zwischen Verhaltensstörungen und Ernährung eingegangen wird.
Zeitgleich hatte Bonny mal wieder (!) Brechdurchfall ohne ersichtlichen Grund
(wie z. B. aus Pfützen saufen, an einem kranken Hund infiziert usw.)
und wurde von unserem neuen Tierarzt auf Diät gesetzt.
Das brachte eine erste Wendung!
Nach der Lektüre des Buches und einer Woche konsequenter völlig getreidefreier Ernährung war uns klar,
was mit dem Hund nicht stimmte: Bonny litt an einer Getreideallergie.
Wir hatten ihr bisher immer handelsübliches Trockenfutter gefüttert
(eine bekannte Marke aus Bayern aus dem gehobenen Preissegment)
und, um ihr eine besondere Freude zu machen, Hundekekse selbst gebacken,
natürlich aus Weizenmehl.
Durch diese Kombination waren die "ADHS-Schübe" immer schwerer geworden,
aber da soll man als Hundehalter erstmal drauf kommen.
Wir haben dann sofort angefangen, nach Alternativen zu suchen
und bis dahin nur Dosenfutter und selbstgekochtes Essen,
bzw. Reste unserer Mahlzeiten (ungewürztes Fleisch,Kartoffeln, Reis usw.) gefüttert,
Die Hundekeksrezepte habe ich alle allergiekerfreundlich umgearbeitet,
so verwende ich jetzt nur noch Buchweizen- und Reismehl,
das schmeckt nicht nur Bonny,
sondern auch ihren ebenso verfressenen Freunden einfach köstlich.

Da Bonny durch die Allergie auch Hautprobleme, wie Schuppen, Krusten
und klebrigen Schorf hatte, haben wir ihr das Fell ganz kurz scheren lassen,
so dass sich die Haut in diesem Sommer durch Luft und Sonne erholen konnte.
Die Kurzfellfrisur hat uns und Bonny
(und den meisten Zweibeinern die Bonny kennen) dann so gut gefallen,
dass wir jetzt regelmäßig zum Hundefriseur gehen.
Diese Verschönerungsprozedur lässt Bonny mit hanseatischer Contenance über sich ergehen
und man merkt ihr die Lebensfreude und das Wohlbehagen richtig an,
weil sie nicht mehr diese unbequeme "Hippiefrisur" mit sich herumschleppen muss.
Seit durch die Nahrungsumstellung auch die zerebralen Störungen
aufgehört haben, konnte sie auch besser lernen und hat gerade eine
spezielle Ausbildung für behinderte Hunde, die sie auf die vielleicht
irgendwann eintretende völlige Erblindung vorbereiten soll, erfolgreich absolviert.
Sie ist heute ein Hund mit einem altersgerecht
sehr guten Grundgehorsam, den ich bedenkenlos abgeleint laufen lassen kann,
sie hört auf die entsprechenden Kommandos und ist das beste
Beispiel dafür, dass man einen Hund, auch wenn er mit Defiziten zur
Welt gekommen ist, mit Konsequenz, Liebe und persönlichem Einsatz zu
außerordentlichen Leistungen führen kann. Gerade der persönliche
Einsatz war für uns nicht unerheblich und mit viel Zeit, Geld und
Nerven verbunden, aber es hat sich gelohnt, und das, was wir in
Bonny investiert haben - und weiterhin investieren - bekommen wir
von ihr hundertfach zurück. Für uns ist sie der beste Hund, den es
gibt, sie ist schlau, hübsch und eine wirklich treue Seele, eben so,
wie man sich einen Hund wünscht!

Anbei ein Foto von Bonny mit modischer Sommerfrisur und viele Grüße aus Hamburg.

Geschrieben von Bonny's Besitzerin im Oktober 2008!

Der Name des Hundes wurde verändert.
Der Brief wurde mit ausdrücklicher Genehmigung von der Besitzerin der Colliehündin
auf meiner Homepage veröffentlicht!

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Heidi Jostschulte

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