Mona


Steh und Gehversuche

Reserviert

Mona, ca. 10 Jahre oder älter???!

An alle Colliefreunde:
Mona nicht bei
Facebook reinstellen,
nirgendwo veröffentlichen oder weiter leiten!

Ich bin Mona und ich möchte von mir erzählen.

Als mich Colliefreunde aus Mitleid aufgenommen haben,

 war ich mit Kot und Urin verklebt.

Laufen konnte ich nicht richtig, denn meine Krallen waren sehr lang und rund gewachsen.

So lief ich nur auf  dem hinteren Teil des Fusses!

Die Augen lagen rot und tief in den Augenhöhlen und wirkten ausgetrocknet.

Meine Zähne sind vorne komplett abgeschliffen und nur noch Stumpen.

Das war der erste Eindruck für die Colliefreunde und so wurde ich erst mal gebadet,

was ich sehr genossen habe.

Am Nachmittag wurde ich in eine Pflegestelle von Heidi gebracht

und abends ging es gleich weiter zum Tierarzt.

Der Onkel Doktor war sehr nett, er hat extra abends auf mich gewartet.

Er hat Ultraschall gemacht, eine Blasenpunktion, ein grosses Blutbild und geröntgt und was sonst noch nötig war.

Über 2 Stunden hat er sich Zeit genommen für mich.

Er stellte eine Gebärmuttervereiterung fest, eine Blasenentzündung, eine Inkontinenz,

einen Tumor an einer Zitze und viele Blutwerte waren sehr schlecht.

Ausserdem hat er 5 cm meiner Krallen entfernt!!!!!!!

 

Meine Krallen sahen so aus, als wenn ich jahrelang keinen Schritt gegangen bin.

Der Onkel Doktor hat gesagt, so etwas hätte er noch nicht gesehen!!!!
 

Danach ging es mit Medikamenten versorgt zu meiner Pflegemama nach Hause.

Wenn die Medikamente wirken und es mir etwas besser geht, kann ich operiert werden.

Dann wird neben der Gebärmutter auch die Milchleiste mit dem Tumor entfernt.

Der Tag war so aufregend und alle haben mir geholfen und mir Gutes getan.
Meine Pflegemama hat mir ein schönes Bettchen gemacht!

Und da ich so erledigt war, bin ich schnell eingeschlafen.

Am nächsten Tag habe ich stückchenweise die Gegend erkundet

und habe nach und nach mit den anderen Collies Kontakt aufgenommen.

Alle sind lieb und freundlich zu mir

und auch meine Pflegefamilie verwöhnt mich.

Hier werden die Hunde bekocht, mmmmhhhh, das ist lecker.

Meine Pflegemama sagt, dass ich sooooo lieb bin!

Nun kommt unser Problem!

Heidi hat gesagt, mit allem kommen sicher um die 1.000,- € zusammen

und da sie kein Verein ist, muss sie hier um Unterstützung bitten.

Und so hoffe ich auf Colliefreunde,

die mithelfen meine OP und weitere Rechnungen zu bezahlen.

Ihre Hilfe

Am anderen Tag und nach den TA Besuch.
5 cm Krallen wurden mir abgeschnitten.

Neue Info vom 7. Dezember!

Mona wurde gestern operiert.
Sie musste morgens früh in die Klinik gebracht werden,
damit sie für die OP aufgebaut werden konnte.
Sie bekam auch noch eine Infusion.
Dann begann bei uns allen das Zittern,
wie wird Mona die OP überstehen!!!!
Viele Daumen wurden gedrückt und Gebete an Engel verschickt.
Als um 19.00 endlich der erlösende Anruf kam, Mona könnte nach Hause geholt werden,
sie solle zu Hause schlafen und Morgenfrüh wieder in die Klinik gebracht werden.
Der Bericht vom Tierarzt:
die Gebärmutter ist entfernt, die Milchleiste wegen Tumor entfernt,
Milzdrehung auf der einen Seit
e( weiterer Schnitt)
Milzdrehung käme sehr wahrscheinlich durch die entzündete und stark angeschwollene Gebärmutter,
die andere Organe zur Seite gedrängt hat,
Magen war bereits ebenfalls leicht gedreht, zurück gedreht,
Netz über Magen genäht
.

Die Antibiotika hätten gut angeschlagen,
so dass die Gebärmutter leicht geschrumpft war,
Medikamente müssen weiterhin gespritzt werden,
um den Magen nicht zu belasten.
Morgenfrüh mit Mona wieder kommen.

Wir waren alle so erleichtert!
Aber noch ist Mona nicht über den Berg.
Heute, am 2. Tag, hat sie ganz wenig Nassfutter zu sich genommen,
hat gewedelt und sich gefreut, dass sie wieder zu Hause war.

 

Ganz herzlichen Dank an alle lieben Colliemenschen, die uns bis hier her unterstützt haben.
Sie haben Mona diese grosse Operation ermöglicht.
Alleine hätten wir das nicht geschafft!
DANKE!
Auch im Namen von Mona,
sie ist so ein liebes Colliemädchen!

Mona ist zu uns gekommen als schwerkranker Collie
und wie sich bei der OP heraus stellte,
hätte sie nur noch kurze Zeit gelebt.
Aber sie hat es geschafft und gekämpft.
Und es ist ein Wunder, dass Mona das alles überstanden hat.


Heidi Jostschulte

Ein riesen Schnitt von vorne bis hinten!

Erholungszeit

Neue Info vom 17. Dezember!

Lange habe ich mich nicht gemeldet, da wir nicht wussten, ob es Mona schafft!
Den Tag nach der OP sah es noch gut aus, so dachten wir, sie war schläfrig,
was ja nach so einer grossen OP normal ist.
Sie wurde am anderen Tag wieder zur Kontrolle zum TA gebracht.
Am 2. Tag nach der OP bekam Mona an einer Stelle der Naht eine grosse Beule,
die mit Flüssigkeit gefüllt war.
Also wieder zum TA, der die Stelle punktierte, bzw. die Flüssigkeit abzog,
den nächsten Tag genau das Gleiche.
Ausserdem bekam sie ein stärkeres Antibiotika
und wir sollten ständig Fieber messen.....!
Wichtig war jetzt, dass Mona keine Infektion bekam,
möglichst in einer wenig mit Keimen belastete Stelle im Haus lag.
Was bei einem inkontineten Hund nicht so einfach ist.
Also mussten ständig die vielen Unterlagen gewechselt werden
und die Waschmaschine lief im Dauermodus!
Ausserdem hatte sich eine schwarze Hautstelle gebildet.
Wir waren natürlich wieder in Sorge,
weil der TA davon sprach, diese Stelle abzuschneiden.
Oje, wir hörten nur abschneiden....Mona würde aber keine 2. Narkose überstehen.
Der TA hat uns beruhigt, die schwarze Haut könnte man so entfernen,
das sei abgestorbene Haut.
Da Mona kaum Muskeln hat und sehr steif ist, kann sie sich beim Urin absetzen auch nicht richtig hin hocken
und der Urin könnte über den hinteren Teil der Naht laufen.
Vor 2 Tagen wurde nun eine Drainage gelegt, damit weitere Wundflüssigkeit ablaufen kann.
Und gestern wurde die schwarze Hausstelle entfernt ohne Komplikationen.


Drainage hinten
 

Mona benötigt Ruhe, gute Pflege und liebevolle Fürsorge.
Und die bekommt sie rund um die Uhr.
Wir hoffen, dass alles gut verläuft.
Sie ist so eine arme Maus, die viel Liebe verdient hat.
Sie ist sehr schüchtern und man hat bei ihr das Gefühl,
dass sie es nicht glauben kann, dass die Aufmerksamkeit ihr gilt.
Die Pflegemama hat noch andere Tiere, die auch täglich versorgt werden müssen.

DANKE, liebe Birgit, dass Du wieder bereit warst trotz deiner vielen Arbeit,
das kranke Colliemädchen auf zu nehmen.
Ich habe dich angerufen, weil ich nicht wusste, wohin Mona gebracht werden konnte,
ohne sie durch ganz Deutschland fahren zu müssen.
Es war ja auch Eile geboten, wie dann der TA ja auch bestätigt hat.
Und das alles in der Weihnachtszeit!
Mona benötigt deine ganze Aufmerksamkeit,
die du ihr liebevoll gibst.

DANKE auch an alle lieben Colliefreunde, die uns geholfen haben.
Uns ist bewusst, dass wir ohne IHRE HILFE diese Kosten alleine hätten tragen müssen,
denn Folgekosten kommen auf uns zu und ein Ende ist nicht in Sicht.
Aber zum Glück gibt es immer noch liebe Menschen,
die das Schicksal sehr berührt hat
und uns beistehen.
DANKE DAFÜR!

Neue Info vom 23. Dezember!

Monas Drainage wurde gezogen, aber noch läuft etwas Wundwasser.
Der TA war sehr zufrieden mit Mona, wenn man bedenkt, wie schwer die OP war.
Alles in allem hat sie sich gut erholt und frisst jetzt auch besser.
Sie macht einen regeren Eindruck und auch ihre Augen werden wacher.
Sie läuft nicht mehr so steif und hat schon mal den ersten Collietrab versucht :-)))!
Montag geht es wieder zum TA und ev. werden die Fäden gezogen.

Mona wünscht allen ein frohes Weihnachtsfest
und sagt allen lieben Colliemenschen herzlichen DANK!
 

Neue Info vom 1. Januar!

Hallo liebe Colliefreunde!

Jetzt möchte ich mal selber von mir berichten,
Heidi meint, es geht mir ja so gut, dass ich das schaffe :-))!
Zuerst möchte ich allen ein gutes Neues Jahr wünschen
und das ihr alle soviel Glück habt im Leben, wie ich hatte.
Ohne dieses Glück hätte ich nicht überlebt.

Die Fäden sind mittlerweile gezogen worden.
Meine Naht ist fast zu bis auf ein ganz kleines Stückchen,
da läuft noch etwas Wundwasser raus,
aber das ist gut, hat der Onkel Doktor gesagt,
denn es muss abfliessen.
Antibiotika muss ich noch weiterhin nehmen.
Und Mittwoch und Donnerstag muss ich noch mal zum Onkel Doktor zu verschiedenen Nachuntersuchungen.
Der Onkel Doktor selber ist überrascht, er hat nicht geglaubt,
dass es mir nach der schweren OP wieder so gut geht.
Aber ich habe gekämpft, denn ich wollte noch die schönen Seiten des Lebens kennen lernen,
ich wollte die Liebe geniessen, die mir gegeben wird, die ich bis dahin nicht kannte.
Gestern habe ich vor Freude einen (Pflegemamas Worte) Hoppelhasen-Trabsprung gemacht,
mehr gelingt mir noch nicht, da ich keine Muskeln habe,
die müssen erst noch trainiert werden.
Meine Pflegemama will langsam anfangen mit winzigen Spaziergängen,
aber das schaffe ich ganz sicher.
Auch sagt sie von mir, ich bin ein kleines Goldstück :-)!
Am Anfang war ich sehr schüchtern, dann kamen die Schmerzen dazu,
und ich kannte keine Zuwendung von Menschen.
So musste ich mich erst mal daran gewöhnen,
dass ICH Aufmerksamkeit und Zuwendung bekam.

Bedanken möchte ich mich bei allen lieben Menschen,
die mit gehofft und die Daumen gedrückt haben
und gebetet haben.
Das alles hat mir geholfen,
dass ich gesund wurde und soweit bin, wie ich mich jetzt fühle.
Ich bin nicht mehr alleine auf der Welt,
ich werde geliebt.
Allen Menschen DANKE, die Heidi bei den TA Kosten unterstützt haben.
Ihr habt mir mit mein Leben gerettet!

Eure Mona

 

Neue Info vom 13. Januar!

Mona beim Tierarzt, sie ist sehr aufmerksam und schaut sich alles an ohne Angst,
denn auch hier wurde ihr geholfen.

 



Mona war zur Abschlussuntersuchung beim TA.
Er war sehr zufrieden mit unserem Schatz.
Sie ist kaum wieder zu erkennen.
Aus einem schüchteren, abgemagerten sehr krankem Colliemädchen ist eine Schönheit geworden.
Alle sind begeistert von Mona, wie gut sie sich entwickelt hat.
Sie hat von Beginn an gekämpft, sie wollte überleben, sie wollte leben!
Ihre Bewegungen nehmen zu und ihr Gang wird leichter.
Noch sind die Muskeln nicht vorhanden, die sie benötigt.
Alles braucht seine Zeit und wir hoffen, dass Mona noch viel Zeit geschenkt wird.

Allen unseren herzlichen Dank, die uns bei der Versorgung von Mona unterstützt haben.
Die mit uns gehofft und gebetet haben,
dass Mona leben kann.
Leider konnte ich mich nicht bei allen bedanken,
da mir einige Namen nicht bekannt waren.
Wenn Sie mir schreiben, würde ich dieses gerne nachholen.


An Alle ein DANKE!

Neue Info vom 18. Februar!

Nach langer Pause melde ich mich mal wieder.
Mir geht es sehr gut und das Training für meine Muskeln gefällt mir.
Aber alles braucht Zeit, was jahrelang versäumt wurde,
lässt sich nicht in ein paar Monaten nach holen.
Eine eigene Familie habe ich auch gefunden
und bald kann ich umziehen.
Alle Abschlussuntersuchungen bei meinem Onkel Doktor sind getan
und er war sehr zufrieden mit mir.
Von Heidi soll ich ausrichten,
dass sie jeden Tag viele mails bekommt von meinen vielen Freunden,
aber sie hat keine Zeit, immer alle zu beantworten,
denn ich bin über den Berg und sie muss sich jetzt um andere Collieseelen kümmern,
die auch arm dran sind.
Es kommen  nicht alle so gross raus wie ich :-)))
Sicher werden hier später mal Bilder zu sehen sein aus meinem neuen Zuhause.

An alle liebe Grüsse und DANKE für Eure Anteilnahme
Eure Mona

 

Heidi Jostschulte

hjostschulte(at)web.de


 

 

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