200 Hunde müssen das Tierheim in Schumen verlassen.
Keiner darf zurückbleiben!
Über 10
Jahre habe ich hier für den
Verein ''Grund zur Hoffnung e.V.'' Hunde vorgestellt,
da der Verein die Hunde
vor Ort in Bulgarien tierärztlich und medizinisch versorgt
und sie erst dann nach Deutschland vermittelt.
Nun ist der Verein in eine Situation geraten, die sich kein Verein wünscht,
der im Ausland Hunde versorgt.
Grund zur Hoffnung hat vor Ort ab Februar 2027 keine Tierärztin und
Tierheimleitung mehr.
So möchte ich versuchen, dass möglichst viele Hunde noch den Weg nach
Deutschland finden.
Denn es wäre eine Kastastrophe, wenn man nach 11 Jahren Rettung und
Aufbau Hunde ihrem ungewissen Schicksal überlassen musste,
Aber lesen Sie selber!
Von der Seite Grund zur
Hoffnung kopiert!
Gemeinsam so viel erreicht – nun
mussten wir eine schwere Entscheidung treffen.
Seit mehr als zehn Jahren engagiert sich der Tierschutzverein Grund zur Hoffnung e.V. gemeinsam mit seinen Partnern für das Tierheim in Schumen, Bulgarien.
In dieser Zeit konnten wir die
Versorgung der Hunde grundlegend verbessern, verlässliche medizinische
Strukturen schaffen und ein ganzjähriges und nachhaltiges
Kastrationsprogramm für Hunde und Katzen aufbauen.
Nun stehen wir vor einer Entwicklung, die uns sehr getroffen hat:
Die Tierheimleiterin und die
verantwortliche Tierärztin im Tierheim werden ihre Arbeit vor Ort beenden.
Die jahrelange Belastung ist zu groß geworden.
Auf unsere dringende Bitte hin haben sich beide bereit erklärt, die
Versorgung der Tiere noch für eine begrenzte Zeit sicherzustellen.
Das bedeutet: bis Ende Februar 2027 müssen wir 200 Hunde herausholen!
Warum das Tierheim nicht weitergeführt werden kann...
Das Tierheim ist bereits seit über
einem Jahr personell unterbesetzt. Geeignetes, zuverlässiges Personal vor
Ort zu finden,
ist trotz intensiver Bemühungen nicht möglich.
Mit dem Weggang der Tierheimleitung
und der Tierärztin brechen die entscheidenden Strukturen weg,
die für eine verantwortungsvolle Versorgung der Tiere unverzichtbar sind.
Ohne diese verlässlichen Ansprechpartner können auch wir als deutscher
Verein die Verantwortung für das Tierheim nicht weitertragen.
Diese Entscheidung wurde absolut
nicht leichtfertig getroffen.
Sie ist die Folge einer Situation, für die es vor Ort keine tragfähige und
verantwortbare Lösung mehr gibt.
Über 200 Hunde brauchen eine sichere Zukunft!
Aktuell leben noch knapp 200 Hunde
im Tierheim.
Für jeden einzelnen von ihnen müssen wir innerhalb kurzer Zeit eine gute und
sichere Perspektive finden.
Unser Ziel ist es, die Hunde nach
Deutschland zu bringen und sie in liebevollen Familien als Adoptanten,
auf geeigneten Pflegestellen oder bei Tierschutzorganisationen
unterzubringen. Dabei schauen wir genau hin, welcher Platz zu welchem Hund
passt.
Viele unserer Schützlinge haben ihr bisheriges Leben im Tierheim verbracht
und benötigen Menschen,
die ihnen mit Geduld, Ruhe und Verständnis begegnen.
Wir möchten keinen Hund
zurücklassen und keinen unserer Schützlinge
einem ungewissen Schicksal überlassen!
Jetzt zählt jede Unterstützung!
Die kommende Zeit wird für unseren
kleinen,
überwiegend ehrenamtlich arbeitenden Verein eine enorme
Herausforderung.
Wir benötigen vor allem:
Menschen, die einem Hund dauerhaft ein Zuhause schenken!
Zuverlässige Pflegestellen!
Was Ihr sonst noch tun könnt:
> Teilen der Informationen und
Flyer unserer Hunde im Freundes- und Bekanntenkreis (Whatsapp Status etc.).
Bitte nicht in den
sozialen Medien.
> Verteilen und Aushängen von
Flyern an strategisch günstigen Orten
(Tierarztpraxen, Fressnapf, Tierheime, Hundesportvereine oder Hundeschulen
etc.)
> Ansprache von Tierheimen und Tierschutzorganisationen wegen einer Übernahme von Hunden
> finanzielle Unterstützung, um möglichst viele Hunde unterzubringen
Gemeinsam können wir es schaffen, allen Hunden eine Zukunft außerhalb des Tierheims zu ermöglichen.
Keiner darf zurückbleiben!
Ein Projekt, in dem viel Herzblut steckt
Diese Entscheidung ist für uns
besonders schmerzhaft.
Über viele Jahre haben zahlreiche Menschen daran
gearbeitet, in Schumen nachhaltige Veränderungen zu erreichen.
Ein Schwerpunkt unserer Arbeit war
von Anfang an das ganzjährige Kastrationsprogramm.
In den vergangenen Jahren
konnten jährlich 1.500 bis 1.800 Hunde und Katzen kastriert werden.
Dadurch hat sich die Zahl der Straßenhunde in der Stadt deutlich verringert.
Darüber hinaus wurden Quarantäne- und Hygienestrukturen geschaffen, Impfprogramme aufgebaut, kranke und verletzte Tiere medizinisch versorgt und viele Hunde erfolgreich nach Deutschland vermittelt.
Auch wenn das Tierheim nun nicht
weitergeführt werden kann, war diese Arbeit nicht umsonst.
Sie hat das Leben
unzähliger Tiere verbessert und nachhaltige Spuren hinterlassen.