Vestibularsyndrom

Ein Vestibularsyndrom wird oft als Schlaganfall bei einem Hund bezeichnet.
Die Anzeichen sind Schiefhaltung des Kopfes, schräger und unsicherer Gang, Augenzucken bzw. drehen des Augapfels und speicheln oder auch Erbrechen.
Manchmal können sie nicht mehr schlucken durch die Schiefhaltung oder haben Angst zu schlucken.
Im schlimmsten Fall kippt der Hund um und kann nicht mehr laufen.
Sie sind oft orientierungslos und nach dem Aufstehen müssen sie erst länger stehen bleiben.
Manche Hunde schreien vor Angst, weil sich alles dreht!
Die Ursache ist eine Durchblutungsstörung im Innenohr und zwar dort,
wo das Gleichgewichtsorgan sitzt.

Ganz wichtig ist, dass sie Ruhe bewahren und nicht durch Hektik den Hund weiter ängstigen
Wenn sie schon mal Drehschwindel hatten, dann wissen sie, wie unangenehm das ist.

Ganz wichtig für den Halter des Hundes ist Ruhe zu bewahren und keine Panik zu bekommen.
Führen sie ihren Hund an der Leine nur kurz zum lösen nach draussen,
danach sollte er Ruhe haben und in seinem Korb oder auf der Decke liegen blieben.
In ein paar Tagen bessern sich die Beschwerden, je nach Grad des Anfalls.

Es befällt in erster Linie ältere Hunde, selten junge Hunde.
Und es kommt in gewissen Abständen wieder!

Medikamentös kann man wenig machen, ev. ein durchblutungsförderndes Mittel geben.
Bei älteren Hunden kann es eine Herzschwäche sein
,
dann kann es sein, dass ein Innenohr nicht mehr richtig durchblutet wird.
Es gibt verschiedene Internetseiten, auf denen sie alles nachlesen können.
Hier ist ein gutes Beispiel!

https://www.tierarzt-bergisch-gladbach.de/2015/01/22/idiopathisches-vestibularsyndrom-kein-grund-zur-panik/

Sie können mir eine mail schreiben, wenn sie Fragen dazu haben!

 

Heidi Jostschulte

hjostschulte(at)web.de
 

 

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