Charlotte

Update von der Pflegestelle in Freiburg Juni 2021:
 

Charlotte macht sich weiterhin wirklich toll auf ihrer Pflegestelle!
Deshalb ist es nun wirklich an der Zeit, dass sie endlich ihr Für-immer-Zuhause findet!
Charlotte ist ein tolles Hundemädchen, das am liebsten nicht vom Hof weg möchte...
Wenn sie zum Spazierengehen ausgeführt wird, will sie ab einem bestimmten Radius unbedingt umkehren.
Sie kann hier innerhalb des Hofes sehr gut alleine bleiben und beschäftigt sich dann irgendwann auch mit sicher selbst.
Zwischendurch wirft sie sich verspielt selbst die Bälle, dann wiederum kommt sie unaufgefordert zu mir und wirft sich vor mir auf den Rücken zum Schmusen.
Schmusen ist das Größte für sie und Charlotte könnte das am liebsten stundenweise fortsetzen –
sie ist einfach ein liebes, süßes ''kleines'' Mädchen, das nicht weiß, wie groß sie eigentlich ist.
Manchmal rammt sie mich in der Lebensfreude des Umherspringens,
und wenn mir dann ein unkontrolliertes kritisches Räuspern entschlüpft, weiß sie gar nicht, wofür sie gerügt worden ist.
Bei ersten Hundebegegnungen mit fremden Hunden zeigt sie sich zunächst ängstlich (wenn einer zum Beispiel auf sie zu rennt) und kann dann auch mal die Zähne zeigen. Allerdings ist dies keinesfalls ein aggressives Verhalten, sondern ihrer Unsicherheit geschuldet.
So kann sie sich die Hunde erst einmal auf Abstand halten.
Wenn sie dann aber dabei unterstützt wird, auf den Hund zuzugehen,
lässt sie sich umstimmen und fängt zaghaft eine freundliche, aber immer noch vorsichtige Kommunikation an.
Kennt sie den Hund dann besser und kann ihn einschätzen (dazu reichen schon zwischen 10-30 Minuten),
ist das Vertrauen so gut, dass jegliche Aggression z.B. um ein Spielzeug versiegt.
Der Mensch, dem sie voll vertraut, kann ihr auch ein Spielzeug wegnehmen.
Futter wieder wegnehmen macht man nicht, deshalb habe ich das noch nie getan.
Die Futteraggression anderen Hunden gegenüber verliert sich im Laufe der Zeit,
wenn die Futterstelle und das ''Futter anbieten'' ritualisiert sind und getrennt von anderen stattfinden. 
Charlotte ist ein wunderbarer Wachhund. Sie bellt klar und bestimmt, wenn jemand an den Eingang kommt, aber nicht aggressiv.
Denn die liebt alle Menschen. Aber sie kommt auch gerne ihrer Wach-Pflicht nach.
Wenn die Leute aber vorbeigehen und nicht stehenbleiben, bellt sie auch nicht. Nur wenn sie direkt was von mir wollen.
Eigentlich ideal: kein Kläffen, nur Anzeigen. Wenn sie länger im Hof sein darf, ist sie ein Wonnekloss.
Sie läuft dann ruhig hin und her, studiert die Gegend, ab und zu wird geschnüffelt,
ab und zu holt sie sich ihre Streicheleinheiten ab, sie trinkt gerne am Bach und am großen Bottich, eine kleine Schüssel findet sie öde.
Wie man lesen kann, ist Charlotte eine ganz besondere Hündin, mit der es sicherlich nie langweilig wird!
Sie kann jederzeit auf ihrer Pflegestelle bei Freiburg besucht werden.

Neue Bilder und neue Infos auf der Homepage unter:

https://www.grund-zur-hoffnung.org/hunde/hunde-in-deutschland/charlotte/

Unsere Charlotte (geb. ca. März 2019) hat den ersten großen Schritt geschafft.
Sie durfte das Tierheim in Schumen verlassen und ist gut in Deutschland auf einer Pflegestelle angekommen.
Nun suchen wir ganz dringend eine Endstelle für sie, denn sie soll sich nicht allzu sehr an ihr ''Pflegeumfeld'' gewöhnen.

Im März hatte Charlotte noch eine Schulterhöhe von 66 cm, mittlerweile bringt sie es mit ihren endlos langen Beinen auf stattliche 70 cm.
Damit dürfte sie aber nun bald ihre Maximalgröße erreicht haben.

Über Charlottes Herkunft oder Vorfahren wissen wir nichts, aber sie wird einen nicht unereblichen Anteil von Herdenschutzhund-Genen in sich tragen.
Im Tierheim zeigte sie sich als verträgliche Hündin. Sie lebte die letzten Monate gut mit anderen, großen Hunden zusammen in einem Auslauf.
Zu kleineren Hunden würden wir sie nicht vermitteln. Ideal wäre jedoch ein Einzelplatz für sie, denn sie ist gerne die Chefin und weiß sich auch durchzusetzen –
sowohl bei ihren Artgenossen als auch bei Menschen.

Obwohl Charlotte im Tierheim kein starkes Territorialverhalten zeigte, gehen wir davon aus, dass dieses sich noch ausprägen wird,
wenn sie erst einmal in einem Zuhause angekommen ist. Hier ist es wichtig, dass Interessenten für Charlotte unbedingt Erfahrung mit Herdenschutzhunden mitbringen
und wissen, wie man mit ihnen arbeitet. Wachsam ist Charlotte auf ihrer Pflegestelle schon jetzt, weshalb wir für sie eine Familie mit Haus und Garten suchen, damit sie ihrem ''Job'' nachgehen kann.

 

Man kann Herdenschutzhunde nicht trainieren wie z.B. einen Schäferhund oder Australian Shepherd.
Charlotte hat einen starken Charakter und zeigt auch ihren Sturkopf.
Zu allererst muss Vertrauen aufgebaut werden und Charlotte muss ganz klar verstehen, dass sie sich voll auf ihren Menschen verlassen kann.
Ruhe, Gelassenheit und Souveränität sind hier vom Menschen gefragt, aber auch das notwendige Durchsetzungsvermögen und eine klare und konsequente Führung.

Charlotte ist von ihrem Wesen her eine recht ruhige Hündin, aber sie bewegt sich auch gerne und spielt gelegentlich auch mit Artgenossen.
Dabei kann sie aber auch mal ruppig sein. Wie oben bereits erwähnt wäre ein Einzelplatz ideal für sie.
Wir sehen Charlotte nicht bei kleinen Kindern, eher bei größeren ab Teenager Alter.

Ihren Menschen ist Charlotte zugewandt und genießt ihre Streicheleinheiten.
Auf ihrer Pflegestelle zeigt sie aber schon nach einer Woche, dass sie ''ihre Menschen'' auch verteidigen möchte.
Bei souveränen, erfahrenen Menschen wird Charlotte eine ganz tolle Hündin werden,
aber sie fängt bei allem bei Null an und muss auch ihre Grenzen klar gezeigt bekommen.

Sie ist gechipt, geimpft und kastriert.
Nun wartet sie ganz dringend auf ein neues Plätzchen bei mit Herdenschutzhunden erfahrenen Menschen.

Wenn Sie ein schönes Zuhause für unsere Charlotte haben, füllen Sie bitte das Bewerbungsformular 
aus auf der Homepage Grund zur Hoffnung aus.

 

 

Neue Info v. 11.11 2020

Charlotte (ca. 11 Monate) wurden als Welpe einfach die Ohren abgeschnitten... und trotzdem ist sie so eine liebe und ruhige Hündin!
Sie leidet im Tierheim sehr und zieht sich immer mehr zurück...

Was Charlotte mit nur wenigen Woche erleben musste, wünschen wir wirklich keinem Hund...
Sie war so klein und hilflos und konnte sich nicht wehren. Irgendjemand, der es nicht gut mit ihr meinte, hat ihr einfach die Ohren abgeschnitten.
Und vermutlich auch die Rute. Und da war Charlotte erst ein paar Wochen alt, denn sie wurde ca. im März 2019 geboren.

Als eine liebe Tierschützerin Charlotte fand, sah sie so aus - durchgetretene Füßchen, stumpfes Fell, Schuppen und voller Flöhe.

 

 

Neue Bilder und neue Infos auf der Homepage unter:

 https://www.grund-zur-hoffnung.org/hunde/welpen-und-junghunde/charlotte/

 

Charlotte (mittlerweile ist sie ein sehr grosser Hund geworden)

Die kleine Charlotte hatte das große Glück, die ersten Monate bei ihrer Retterin bleiben zu dürfen.
In der Zwischenzeit hat sie sich wirklich toll entwickelt und hat wunderschönes Fell bekommen. Schuppen und Flöhe - das war einmal.
Noch wichtiger und für uns alle sehr erfreulich ist aber der Umstand,
dass die Fehlstellung ihrer Füßchen sich dank des guten Futters und der guten Pflege schön verwachsen hat!

Leider musste Charlotte vor einiger Zeit in das große Tierheim in Schumen (Bulgarien) ziehen,
da sie nicht mehr auf ihrer Pflegestelle bleiben konnte.
Schon wieder eine große Veränderung ohne glücklichen Ausgang.

Charlotte ist im Tierheim todunglücklich und zieht sich immer mehr zurück.
Die laute Bellerei der Hunde ist zu viel für sie und es gibt keinen ruhigen Rückzugsort.
Trotz ihres Alters hat Charlotte ein ruhiges Wesen und wir denken, dass sie sich in einem eher ruhigen Haushalt am wohlsten fühlen würde.

Am liebsten hätte sie auch ein Zuhause, in dem sie alleine ist ohne Artgenossen,
denn sie mag Menschen sehr und hat deren Aufmerksamkeit am liebsten für sich allein.

 

Aber Charlotte könnte auch Zweithund sein, denn sie kommt mit den anderen Hunden in ihrem Auslauf gut zurecht – so lange es nicht um Futter geht!
Da versteht sie keinen Spaß und es sollte auf getrennte Fütterung geachtet werden.

Wir sehen Charlotte aufgrund ihrer Größe nicht bei kleinen Kindern, wenn überhaupt, dann eher bei größeren Kindern,
die sie auch auf der Pflegestelle schon kennengelernt hat und mit denen sie gut zurecht kam.

Charlotte hatte einen sehr traurigen Start ins Leben, nur weil sie im falschen Moment am falschen Ort war.
Deshalb soll nun endlich ihre Zeit kommen, damit sie ganz schnell erfahren darf, wie glücklich ein Hund eigentlich sein kann und darf!

 

Reisefertig ist die liebe Hündin schon lange: gechipt, geimpft und kastriert und sie könnte jeder Zeit ausreisen!

Vermittlung und Kontakt unter:

Grund zur Hoffnung e.V.

Weitere Infos unter:
 https://www.grund-zur-hoffnung.org/hunde/welpen-und-junghunde/charlotte/

 

 

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